LDas Bild der Mutter vom Guten Rat von Genazzano ist ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert mit den Zügen der byzantinischen Madonnen der Zärtlichkeit. Maria ist dargestellt, wie sie mit einer zärtlichen Geste ihren Kopf ihrem Sohn zuneigt, der sie liebevoll umarmt, mit der rechten Hand ihren Hals umfasst und mit der anderen den Ausschnitt ihres Kleides umfasst.
IIn diesen letzten Tagen haben wir eine besonders intensive Zeit durchlebt. Der Tod von Papst Franziskus hat uns tief getroffen, und in diesen schweren Stunden fühlten wir uns wie jene Menschenmengen, von denen das Evangelium sagt, sie seien „wie Schafe ohne Hirten“ (Mt 9). Am Ostersonntag jedoch empfingen wir seinen letzten Segen, und im Licht der Auferstehung begegneten wir diesem Moment in der Gewissheit, dass der Herr sein Volk nie verlässt, sondern es sammelt, wenn es zerstreut ist, und „hütet es wie ein Hirte seine Herde“ (Jer 36).
C'Es ist ein Kommen und Gehen von Kindern und Müttern mit ihren Kindern Hijab (die charakteristischen farbigen Hüte) in einigen Pfarreien am Stadtrand von Rom. Mit Rucksäcken auf den Schultern und noch mit Schürzen bekleidet betreten einige Kinder die Oratoriumsräume, setzen sich an die Tische, öffnen Federmäppchen und Hefte. Es warten einige ehrenamtliche „Lehrer“ auf sie. Gemeinsam Hausaufgaben machen, die Bedeutung der schwierigsten Wörter herausfinden, die Geschichtsstunde laut wiederholen: Das sind die Aktivitäten. Dann kommt der Spaß: Jemand hat Süßigkeiten oder einen kleinen Snack zum Teilen mitgebracht.