Wir sind es und nicht andere, die vor etwas mehr als hundert Jahren geboren wurden. Ein Mann und sein menschliches Abenteuer stehen am Ursprung unserer Existenz: Don Luigi Guanella. Der Traum von Gott und der Traum von Don Guanella als Kind, das sich nach der Erstkommunion in Gualdera auf das Motto del Vento legte und seinen Weg erblickte, umarmten sich und der Siebzigjährige nimmt wahr, dass seine Projektionen als ein Junge, als junger Priester, als Erwachsene und ältere Menschen gingen sie den Träumen entgegen, die der Vater für unser Land hat.
Nach Monaten der Schulung, des Dialogs und der gemeinschaftlichen Rezitation der Psalmen explodiert der Ruf der Apostel: „Herr, lehre uns beten.“ Die Jünger baten nicht um Gebetsformeln, sie baten darum, das „Herz“ des Gebets zu lernen, den Weg, der vor Gott führt. Im Gebet des „Vater unser“ öffnet Jesus die Tür zum Panorama Gottes Gott überzeugt uns davon, dass er uns etwas gibt, aber es ist ein Sprung in den Ozean seiner Barmherzigkeit und das Gefühl, dass, wie es in der ersten Zeile des Buches Genesis heißt, derselbe Geist über diesen Wassern schwebt, um unser Leben zu befruchten.
In Gottes Träumen gibt es keine Vorstädte und vor Ihm bleibt niemand Waise. Im Laufe der Zeit lässt er arme Männer und Frauen in den Lagern leben und ist in der Lage, Liebe und Solidarität in die Wunden der Marginalisierung zu säen. Die Geburt von Don Guanella ist das Zeichen der Aufmerksamkeit Gottes für seine Kinder.

Es ist immer schön, im Familienfotoalbum zu stöbern. Diese Seiten scheinen den Duft von Erinnerungen zu verströmen und angenehme Erinnerungen in unserem Gedächtnis zu wecken. Je ausdrucksstärker und zeitlich entfernter das Foto ist, desto mehr Freude bereitet es der Seele.
Dies geschieht zum Geburtstag unseres Gründers Luigi Guanella.
Es war der 19. Dezember vor 171 Jahren. Fraciscio war mit Schnee bedeckt und bereits in den Armenhäusern warteten die Kinder darauf, die Weihnachtskrippe vorzubereiten.
Wenige Tage vor Weihnachten feiert die Familie Guanella eine weitere Geburt. Maria Guanella bringt ihr neuntes Kind zur Welt. In Fraciscio gab es nicht viele Familien, aber es gab viele Geburten. Pa' Lorenzo wickelt diesen Fleischball am Tag nach der Geburt in ein warmes Schaffell und bringt ihn zum Taufbecken, damit er sofort mit dem Atem Gottes atmen kann.