„Zur Heiligkeit berufen im Lichte des ‚Gaudete et Exultate‘ von Papst Franziskus war das Thema des Schulungstages, der am 1. Mai in Como stattfand. Zu den Rednern gehörten Paolo Bustaffa, Msgr. Ivan Salvadori, Gianna Emanuela, Tochter von S. Gianna Beretta Molla und Caterina Ostinelli. Am Ende der Verhandlung sagte Bischof Msgr. Oscar Cantoni leitete die liturgische Feier. Im Mittelpunkt der Überlegungen standen die vom Papst vorgeschlagene Botschaft der christlichen Freude und die Figur von Gianna Beretta Molla, einer Ärztin und Mutter, die, um das Leben ihrer vierten Tochter zu retten, die Behandlung aufgab und dem sicheren Tod entgegensah. Sie wurde 1994 von Papst Johannes Paul II. zur Seligen und 2004 zur Heiligen erklärt.   

Wie Card. über sie schrieb. Carlo Maria Martini: „Das Zeugnis dieser Frau ist von großer Bedeutung in einer Zeit, in der alle menschlichen und evangelischen Werte in Frage gestellt werden und sich Christen selbst von der sie umgebenden Mentalität erstickt fühlen und unfähig sind, den Glauben in den Alltag umzusetzen, ihn zu suchen.“ den Willen Gottes in der Realität eines jeden Tages zu erkennen, den Vorrang Gottes in jedem Ereignis und unter allen Umständen anzuerkennen. Das Geheimnis seines außergewöhnlichen Alltagslebens war der von seinen Eltern empfangene Glaube, der durch das Wort Gottes behütet und gestärkt, durch die Eucharistie genährt und im Schmelztiegel der Nächstenliebe geprüft wurde.     

Der Kardinal fügte hinzu: „Preis und Gnade seien Dir, o Herr, für das, was Du uns gelehrt hast und uns durch die Gestalt von Gianna lehren wirst.“ Schenke jedem von uns die Gabe, jeden Tag das Wort sagen zu können, das sie schon vor ihrem Tod wiederholte: „Jesus, ich liebe dich.“ und die Figur der Santa Beretta Molla